Gedicht des Monats Januar

winterliche Straße im Morgensonnennebel

Wegsuche

Ein Morgen wie  alle Morgen.
Noch  unsichtbar, verborgen
des neuen Jahres Freuden und Last.
Neuen Mut gefasst
und Zuversicht.
Beim sparsamen Licht
an diesem  ersten Januartag
trag
ich meine Gedanken hin in das Land.
Sind mir bekannt
manche Wege und manches Ziel.
Nicht alle will
erneut ich geh´n.
Muss neue  Horizonte seh´n.
Die Luft ist kalt.
Erst zehn Stunden alt
das neue Jahr.

Wolfgang Prietsch, Berlin

Wir haben uns wieder über die Zusendung eines Gedichts von Wolfgang Prietsch gefreut und bedanken uns mit den besten Wünschen fürs neue Jahr.