Der Winter kommt

Medikamente, Tee, Zitrone, Taschentücher u.v.m

... und die Bronchitis droht

Bronchitis - eine unterschätzte Erkrankung
Als eine Bronchitis wird eine Infektion der Atemwege bezeichnet, hervorgerufen wird sie durch Viren oder Bakterien. Besonders in den kalten Herbst- und Wintermonaten sind viele Menschen anfällig für Erkältungen und Infektionen.

 

Unbehandelt kann eine eigentlich harmlose Bronchitis zu einer Lungenentzündung führen, in den meisten Fällen verschwindet sie allerdings nach einigen Tagen wieder. Dennoch erkranken jährlich in Deutschland alleine rund 800.000 Menschen an einer Lungenentzündung, ein Viertel davon muss stationär im Krankenhaus behandelt werden. Gerade am Anfang wird Fieber, Husten und schleimiger Auswurf häufig unterschätzt und eine Bronchitis beziehungsweise beginnende Lungenentzündung verharmlost. Leichtes Unwohlsein, begleitet von Muskel- und Gliederschmerzen und einem trockenen Hals, können zusätzlich erste Warnzeichen sein.

Warum gerade Senioren häufig betroffen sind
Mit fortschreitendem Lebensalter wird das Immunsystem schlechter, der Körper wird anfälliger für Infektionen. Im Knochenmark bilden sich weniger sogenannte Makrophagen, die für die Vernichtung von Krankheitserregern verantwortlich sind. Hinzu kommt, dass bei älteren Menschen die körpereigene Reinigungsfunktion der Atemwege nicht mehr so gut funktioniert. Die Schleimhäute sind folglich ein guter Nährboden für Bakterien und Viren. Über Husten und Niesen, aber auch übers Sprechen, können Tröpfcheninfektionen verbreitet werden.
Was mit einer leichten Erkältung oder Grippe beginnt, führt bei Senioren schnell zu einer Bronchitis, die nicht ausreichend behandelt zu einer lebensbedrohlichen Lungenentzündung werden kann. Trockener Husten und Abgeschlagenheit sollten daher immer als Alarmzeichen gesehen werden. Zu groß ist außerdem die Gefahr, dass aus einer akuten Bronchitis ein chronischer Verlauf entsteht.

Vorbeugung und Behandlung
Zur Vorbeugung können ältere Menschen in erster Linie ihr Immunsystem stärken. Viel Bewegung an der frischen Luft regt die körpereigene Abwehr an und tut den Atemwegen gut. Eine ausgewogene Ernährung mit viel Vitaminen, Mineralstoffen und Nahrungsergänzungsmitteln ist empfehlenswert. Von Zigarettenkonsum sollte außerdem abgesehen werden, da es die Atemwege zusätzlich schwächt. Ebenfalls kann insbesondere in Erkältungszeiten die Desinfektion der Hände vorbeugend wirken.
Bei leichtem Unwohlsein, begleitet von trockenem Husten, kann die Einnahme von Umckaloabo® hilfreich sein (weitere Informationen zu dem Medikament und zur Bronchitis gibt es auf europa-apotheek.com/grippalerinfekt/ ) und sorgen dafür, dass es gar nicht ernst zu einer Verschlimmerung kommt. Ansonsten helfen bei ersten Anzeichen Schleimlöser, Tee, Bettruhe und viel Flüssigkeit. Inhalieren kann zusätzlich Schleim und hartnäckige Krusten abtransportieren und die Atemwege befeuchten.
Bei einer Infektion mit Bakterien, meistens erkennbar an grünem Auswurf, hilft allerdings nur noch Antibiotika. Verbessern sich die Symptome nicht innerhalb von wenigen Tagen oder es kommt Fieber hinzu, sollte ein Arzt aufgesucht werden, um Folgekrankheiten wie eine Lungenentzündung zu vermeiden.