Am leuchtenden Sommermorgen
Für den August haben wir ein hübsches kleines Gedicht aus der Feder von Heinrich Heine gefunden.
Jeder, der schon mal am frühen Morgen in seinem Garten spazieren war, weiß wovon er redet.
Aber vielleicht helfen ja ein paar Tage Urlaub und schon ist man nicht mehr so blaß!
Am leuchtenden Sommermorgen
Am leuchtenden Sommermorgen
Geh ich im Garten herum.
Es flüstern und sprechen die Blumen,
Ich aber, ich wandle stumm.
Es flüstern und sprechen die Blumen,
Und schaun mitleidig mich an:
Sei unsrer Schwester nicht böse,
Du trauriger, blasser Mann!
Heinrich Heine


