Er ist's

ein Band von blauen und gelben Blumen durchzieht einen Frühlingswald

Ich glaube, dieses kleine feine Frühlingsgedicht von Eduard Mörike kennt fast jeder. Falls nicht, es hat nur 9 Zeilen... man kann es ganz fix lernen!
Jedenfalls trifft es unsere Frühlingsgefühle genau auf den Punkt auch wenn es schon ca. 200 Jahre alt ist.


Er ist's

Frühling lässt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!

Eduard Mörike (1804-1875)