Trauer und Verlust

Felsen, wie in der sächsischen Schweiz mit Wolken umgeben, darüber blauer Himmel

Studie der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig zu Trauer und Verlust ab 60 Jahren

Trauer und Verlust
Der Verlust eines nahestehenden Menschen ist ein einschneidendes Ereignis. Stirbt ein lieber Mensch, ist nichts mehr, wie es vorher war. 


Oft ist es sehr schmerzhaft, sich an die neuen Umstände anzupassen. Abschied nehmen, ist schwer und kann nachhaltig beeinträchtigen. Jeder Mensch trauert dabei auf seine eigene Weise. Hier gibt es kein richtiges oder falsches Trauern.

In vielen Fällen lassen intensive Gefühle nach einer gewissen Zeit nach. Es fällt dann Stück für Stück leichter, sich wieder dem Alltag zuzuwenden. Manchmal bleiben belastende Gefühle aber noch lange Zeit sehr intensiv bestehen. Trauern kann dann zu einer starken emotionalen Last für die Betroffenen werden.
Durch anhaltende intensive Trauergefühle steigt auch das Risiko für die Entwicklung psychischer Erkrankungen.

Studienteilnehmer*innen gesucht
Das Thema Trauer ist sensibel und hat bisher wenig Eingang in die Wissenschaft gefunden. An der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig wird daher aktuell eine Studie zu Trauer im höheren Lebensalter durchgeführt.

Im Rahmen der Studie werden zwei Unterstützungsmöglichkeiten für Trauernde (Programm A: Online-Selbsthilfe, Programm B: Trauerratgeber) getestet. Die Studie richtet sich an Personen ab dem 60. Lebensjahr. Der Verlust sollte mindestens 6 Monate oder länger zurückliegen.

Interessierte Studienteilnehmer*innen sollten über eine Zugangsmöglichkeit zum Internet verfügen. Eine Studienteilnahme ist deutschlandweit möglich.
Teilnehmer*innen erhalten eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 30 €.

Falls Sie an einer Studienteilnahme interessiert sind oder weitere Informationen zur aktuellen Studie wünschen, wenden Sie sich bitte an das
Institut für Sozialmedizin, Arbeitsmedizin und Public Health (ISAP):

Frau Dipl.-Psych. Franziska Welzel
Telefon: 0341-9724563
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Webseite: https://www.facebook.com/Trauerstudie

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