Smac

Der älteste Stadtplan der Welt! Plan des antiken Nippur, um 1400 v. Chr.

Was ist Ihre Lieblingsstadt?
Marienberg oder New York? Uruk oder Damaskus?
Athen oder Rom? Wien oder Wuppertal?
Über Städte lässt sich wunderbar streiten. Was aber macht eine Stadt zur Stadt?
Antworten gibt es so viele wie Städte: Tempel, Rathaus, Mauer und Markt, hohe Skylines und tiefe Straßenschluchten, schnelles Internet oder das Zusammenleben auf engem Raum sind nur einige Beispiele.

Städte können als Orte der Vielfalt, Kreativität und Verdichtung, aber auch der Konflikte erlebt werden.
Fest steht: Die Stadt ist und bleibt eine der spektakulärsten Errungenschaften der Menschheit.

Ausstellung in Sachsens Archäologiemuseum
Die Ausstellung »Die Stadt. Zwischen Skyline und Latrine« im smac – dem Staatlichen Museum für Archäologie Chemnitz – ist bis zum 26. September 2021 zu sehen, sofern die COVID-19-Pandemie die Öffnung der Museen wieder zulässt. Es geht in der Ausstellung um die Stadt als kulturübergreifendes Phänomen und zentralen Ort in komplexen Gesellschaften. Ausgangspunkt ist die sächsische Stadtarchäologie, die Schichten und Spuren freilegt, welche unsere Städte oft bis heute prägen. Exponate kommen aus Städten des Zweistromlandes, der klassischen Antike, des Mittelalters, der Neuzeit und vielleicht sogar der Zukunft.

Skyline und Latrine
Städte sind Orte der Verdichtung, ablesbar nicht zuletzt an der Höhe ihrer Häuser. So wurden Türme und Mauern schon vor Jahrtausenden zu Symbolen der Stadt, vom Turm zu Babel über den Dom zu Meißen bis zu den Wolkenkratzern der Gegenwart. Die Skyline ist und war Verheißung und Bedrohung zugleich.
Orte der Verdichtung in eine andere Richtung sind die Latrinen der mittelalterlichen Städte. Sie waren die Antwort auf das Problem der Abfallentsorgung. Für die Stadtarchäologie sind sie – Jahrhunderte später – zu Fundgruben des städtischen Lebens geworden.
Die beiden Begriffe, „Skyline“ und „Latrine“, stehen so auch für die Vielschichtigkeit und die Widersprüche des Phänomens Stadt. Die Ausstellung nimmt diese Vieldeutigkeiten auf und nähert sich ihrem Thema mit vier Fragen: Was prägt unser Bild der Stadt? Wie wird die Stadt gebaut? Wie leben wir in der Stadt? Und: Wem gehört die Stadt?

Rundgang zum Hören – Exponate zum Anfassen
Im Foyer des smac können Sie einen Audioguide ausleihen. Der Rundgang führt entlang des taktilen Leitsystems an Ausstellungsobjekten vorbei, die angefasst werden dürfen. Hörstationen und viele Mitmach-Aktionen machen den Gang durch die Ausstellung abwechslungsreich.


Seit dem 12.04.2021 ist das Museum unter Corona-Regeln wieder geöffnet, d.h.

Besuch nur mit telefonischer Voranmeldung für ein Zeitfenster bis 15:00 am Vortag, für das Wochenende bis 12:00 am Freitag.

Die Zeitfenster sind:
10:00 – 12:30 Uhr
12:45 – 15:15 Uhr
15:30 – 18:00 Uhr
18:00 – 20:00 Uhr (nur donnerstags)

Es gilt:

  • Für Besucher ab 8 Jahren gilt Maskenpflicht.
  • Besucher müssen einen Nachweises eines tagesaktuellen bzw. nicht älter als 24 Stunden negativen Schnelltests vorlegen.
  • Es werden nur Kombitickets (Sonderausstellung und Dauerausstellung) verkauft.
  • Jeder Besucher erhält an der Kasse zwei Einmalhandschuhe und einen Kopfhörerschutz für die Audioguides.
  • Besucher dürfen im Zeitfenster die Sonderausstellung besuchen und danach beliebig lange in die Dauerausstellung.

Telefonnummer unter der Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag 9:00 - 15:00 Uhr und Freitag 9:00 - 12:00 Uhr ein Zeitfenster gebucht werden kann:
Telefon: +49 (0)371. 911 999 0

Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch!


Foto:
Der älteste Stadtplan der Welt! Plan des antiken Nippur, um 1400 v. Chr.
Fundort: Nippur, Irak B:21,5cm/H:17cm/T:4,3cm; Ton
Leihgeber: Friedrich-Schiller-Universität Jena /  Hilprecht Sammlung
Foto: Friedrich-Schiller-Universität Jena / Hilprecht Sammlung


»Die Stadt. Zwischen Skyline und Latrine«
1.4. – 26.9.2021
smac – Staatliches Museum für Archäologie Chemnitz
Stefan-Heym-Platz 1
09111 Chemnitz
0371. 9119990
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www.smac.sachsen.de/stadt