Viel Böses gibt es in der Welt! Grund genug für Don Quijote aufzubrechen, um ritterliche Taten und Abenteuer zu vollbringen. Dafür wird – Kraft seiner Fantasie – Don Quijotes altes Pferd kurzerhand zum stolzen Ross Rosinante, ein einfaches Stallmädchen zur vornehmen Herzensdame Dulcinea von Toboso und Sancho Pansa, ein bäuerlicher Vielfraß, zum Schildknappen und treuen Gefährten. Denn es gilt, den bösen Zauberer Freston in die Schranken zu weisen, der die Menschen verführt, Schlechtes zu tun und ihnen Masken über ihre guten Gesichter gestülpt hat. Todesmutig nehmen Quijote und Sancho Pansa den Kampf auf: Gegen die weltberühmten Windmühlen, die er für gefährliche Riesen hält, gegen Weinschläuche, die im Schattenlicht wie Ungeheuer anmuten – im Namen der gerechten Sache ist sich Quijote, Ritter von der traurigen Gestalt, für kein noch so kühnes Unterfangen zu schade. Am Ende jedes Abenteuers wird das ungleiche Duo verprügelt oder verlacht. Von Leuten, die den beiden nur zu deutlich zeigen, was gesunder Menschenverstand ist. Doch auch wenn er von allen missverstanden wird: Don Quijote lässt sich nicht beirren in seinem Glauben, für das Gute einzustehen.